• Böttgersteinzeug. Johann Friedrich Böttger und die Schatzkunst.
    Hg. Dirk Syndram u.a. Katalog, Dresden 2009.
    (R) 17 x 21 cm, 168 S., 81 Farbabb., pb.
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    Das 1709 erfundene Böttgersteinzeug, vor der Nacherfindung des weißen Porzellans das edelste keramische Erzeugnis Europas, fand auch Eingang in den exklusiven Bereich der höfischen Schatzkunst. Das Augenmerk wird dabei sowohl auf das große Spektrum der technischen Veredelungstechniken als auch auf die Vorbilder aus der Goldschmiedekunst gerichtet. Das »rothe Porcellain«, 1709 von Böttger und von Tschirnhaus erfunden und allgemein als Böttgersteinzeug bezeichnet, stellte vor der Nacherfindung des begehrten weißen Porzellans das edelste keramische Erzeugnis Europas dar. Durch verschiedene raffinierte Techniken veredelt, nahm es bald einen hohen Rang innerhalb der fürstlichen Repräsentation ein und fand etwa in der Kombination mit Rubinglas, Silber, Gold und Edelsteinen auch Eingang in den exklusiven Bereich der höfischen Schatzkunst. Angefangen mit dem Alchimisten Böttger selbst vermittelt die Publikation einen Überblick über das Spektrum des künstlerisch-kreativen Umgangs mit dem harten Material, den Vorbildern der Goldschmiedekunst und seiner besonderen Rolle in der Schatzkammer Augusts des Starken. Die Beiträge machen deutlich, dass das künstlerisch veredelte Steinzeug Böttgers auch wichtige Akzente im Bereich der Schatzkunst gesetzt hat.

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