• Anton Josef Trcka 1893-1940. Monographie.
    Von Monika Faber.
    23,5 x 28,7 cm, 128 S., 20 Abb. in Farbe und 100 in Duotone, pb.

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    »Antios« in merkwürdig verschlungenen Lettern liest man auf den immer wieder abgebildeten Selbstdarstellungen Egon Schieles - und hat nach dem, der sich so ins Bild mit einschrieb, doch fast nie gefragt. Anton Josef Trcka, der sich hinter diesem Pseudonym verbarg, war nicht nur vergessen, er hatte schon im Bewußtsein der Kunstszene seiner Zeitgenossen kaum existiert. Und doch galt der Dichter, Maler und Fotograf einem kleinen Kreis von Malern, Tänzerinnen und Schriftstellern als kongenialer Portraitist. Egon Schiele, Gustav Klimt u.v.a. schätzten seine Bilder, empfahlen ihn Freunden weiter, die die Bilder in der Emigration hüteten. Das im Wiener Atelier verbliebene Œuvre des 1940 verstorbenen Trcka wurde 1944 durch eine Bombe auf einen Schlag vernichtet. Was verstreut überlebt hat, wurde nun erstmals von Monika Faber gesammelt und in ein spannendes Verhältnis zu jenen Kulturzentren gestellt, die das Werk Antios' geprägt haben: Wien und Prag zwischen 1914 und 1930.
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