• Das Neue Sehen. Carola Giedion-Welcker und die Sprache der Moderne
    Von Iris Bruderer-Oswald. Zürich 2006.
    17 x 24 cm, 400 S., 40 Abb., geb.

    Über diesen Artikel

    Carola Giedion-Welcker (1893-1979) gilt als eine der wichtigsten Kunsthistorikerinnen des 20. Jahrhunderts. Erstmals wird diese zentrale Figur des Schweizer Kulturlebens mit einer umfassenden Publikation gewürdigt. Giedion-Welcker gelang es, für die abstrakte Plastik, das abstrakte Bild eine analoge und adäquate Sprachform zu finden. Im Mittelpunkt ihres Denkens und Forschens stand die Ganzheit des künstlerischen und kulturellen Geschehens und damit der Mensch mit seinen geistigen und emotionalen, sozialen und materiellen Lebensansprüchen. Giedion-Welckers Publikationen über Apollinaire, Arp, Brancusi, Gaudí und Klee waren wegweisend. Mit ihrem Mann, dem Architekten Siegfied Giedion, führte sie in Zürich ein offenes Haus, das bald zu einem Treffpunkt der geistigen und künstlerischen Elite ihrer Zeit und ab den dreißiger Jahren zum inneren und äußeren Rettungsanker für viele Künstler wie z.B. James Joyce wurde. Der rege Briefwechsel dieser bedeutenden Vermittlerin moderner Kunst mit Hans Arp, Kurt Schwitters, Max Ernst u.v.a. wurde der Autorin dieser Monographie von der Familie Giedion zur Verfügung gestellt.
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