Adolf Frohner. Hg. Dieter Ronte u.a.


Wien 2009. Frohner zählt zu den bedeutendsten Künstlern Österreichs nach 1945. Gemeinsam mit Otto Mühl und Hermann Nitsch war er Mitbegründer des später so genannten Wiener Aktionismus. Nach den Aktionen, Installationen und Materialbildern der frühen 60er Jahre fand er später über die Zeichnung zurück zur figürlichen Darstellung und schließlich zur großformatigen Malerei, bekannt vor allem durch seine vielschichtigen, oft irritierenden Frauendarstellungen, die auf radikale Weise mit konventionellen Sichtweisen brechen. Doch nicht nur als Künstler, auch als Freund von Künstlerkollegen, Schriftstellern, Schauspielern, Vertretern aus Wirtschaft und Politik, als Lehrer und Homo Politicus, der für Demokratie und verantwortungsvolles Geschichtsbewusstsein eintrat, und nicht zuletzt als lebensfroher, geselliger Mensch hat Frohner das gesellschaftliche und öffentliche Leben in Österreich mitgeprägt. Diese Publikation, in der viele seiner Freunde und Wegbegleiter zu Wort kommen, entwirft ein Bild der facettenreichen Persönlichkeit des Künstlers und seines umfangreichen Werks. 23,5 x 28,5 cm, 159 S., viele Farbabb., geb.

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