|
|
Alfred Sidler. Von Karl Bühlmann (Hg.). Bern 2005.
|
Seine eigene künstlerische Entwicklung führte von der gegenständlichen Landschaft und Figurendarstellung der Frühzeit in behutsamen Schritten zur späten abstrakten Bildwelt, in die er seelische Eindrücke und - auf wenige archetypische Formen reduziert - auch Träume verwob. Der Zug zur Vereinfachung und Abstrahierung, der Auflösung des Geschauten zu einem Zusammenspiel von hellen und dunklen Flächen, zu bewegten und ungeometrischen Schachbrettmustern lässt sich rückblickend bereits in figurativen Bildern der mittleren Epoche ablesen. Mit zunehmenden Alter des Künstlers rückte die Oberflächen-Wirklichkeit der Natur in den Hintergrund, weil geologische Querschnitte und gestaltende Strukturen wichtig wurden. Die Landschaft mit Sonne oder die Mondscheinstimmung über dem Wasser lösen sich in Kompositionen horizontaler Farbstreifen mit einem Kreis auf. Die Welt der Elemente wurde zur Auslegeordnung von Eindrücken, die Farb- und Bildformeln markieren Seelenlandschaften. 28,5 x 23 cm, 224 S., mit 200 Abb., davon 150 in Farbe, geb.
|
<
Alfred Hrdlicka Bildhauer Maler Zeichner Hg. C....
>
Alice Neel. Painted Truths. Von Lewison Walker,...
|
|