André Bauchant - Catalogue raisonné Hg. Dina Vierny. Bern 2003.


Der französische Maler André Bauchant (1873-1958) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Naiven Malerei. Neben Landschaften aus der Touraine, Blumen-und Vogelbildern malte er poetisch-mythische Visionen. Erst im Alter von 46 Jahren begann er neben seinem Gärtnerberuf zu malen. Seine Malerei ist geprägt von seiner engen Naturverbundenheit und von seiner Leidenschaft für antike Mythologien. So finden sich in seinen Gemälden Blumenarrangements, Landschaftsdarstellungen, aber auch mythologische Gestalten der Antike sowie Porträts, Städtebilder und Stilleben. 1921 stellte Bauchant zum ersten Mal im Pariser Herbstsalon aus, wo Le Corbusier und Amédé Ozenfant auf ihn aufmerksam wurden. Le Corbusier wurde Bauchants passionierter Sammler und Mentor. Zu Unrecht steht André Bauchant im Schatten seines weitaus berühmteren Malerkollegen Henri Rousseau. Text franz./eng. 27 x 31,5 cm, 640 S., 1.850 Abb., davon 920 in Farbe, geb.

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