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Antoni Tàpies. Bild Körper Pathos. Hg. Eva Schmidt. Katalogbuch, Museum für Gegenwartskunst Siegen 2011.
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1923 in Barcelona geboren, ist Antoni Tàpies neben Dalí, Miró und Chillida, vor allem aber Picasso, die große Künstlerpersönlichkeit Spaniens. Der Autodidakt, der sich zunächst mit dem Kopieren klassischer Vorbilder beschäftigte, kommt erst 1950 nach einer Paris-Reise und seiner Entdeckung von »Informel«, »Art Brut« und dem Werk von Jean Dubuffet zu der markanten Reduktion künstlerischer Mittel, für die sein Werk typisch geworden ist. Seitdem baut er die Textur seiner Leinwände mit Sand und Marmorstaub auf, der er Farbe beimischt, um mit Alltagsgegenständen, magischen Elementen und religiösen Symbolen spröde, mitunter beinahe farblos wirkende Archetypen zu kreieren. Die Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen versammelt neben den Werken aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg eine Reihe hochkarätiger Leihgaben und will zugleich den Versuch starten, eine jüngere schreibende Generation zur intensiven Werkbetrachtung einzelner Arbeiten des Rubenspreisträgers der Stadt Siegen von 1972 aufzufordern. So werden sich Svein Aamold, Nuria Homs, Enrique Juncosa, Sean Kissane, Melitta Kliege, Mireya Lewin, Laurence Rassel, Valentin Roma, Eva Schmidt, Oliver Tschirky und Eulália Vallosera auf das spannende Wagnis einlassen, einen neuen, zeitgemäßen Zugang zum Werk des Altmeisters zu formulieren. (Text dt., engl., snoeck) 24 x 31 cm, 120 Seiten, 45 Abb. in Farbe, geb.
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