Araki. Hg. Bruno Coá, Fuyumi Namioka. Katalog 2009.


Nobuyoshi Araki (geb. 1940) dürfte wohl Japans bedeutendster lebender Fotograf sein - allerdings ist er auch der umstrittenste. Mit schier unerschöpflicher kreativer Energie brachte er es in den vergangenen vier Jahrzehnten auf mehr als 300 Bücher, in denen er oft soziale Tabus um Sex und Tod aufgreift. Durch den innovativen Umgang mit seinem Medium - in dem er zuweilen Malerei, Zeichnung und Film kombiniert - entwickelte sich Araki zu einer einflussreichen Größe in der zeitgenössischen Kunst, die über die Grenzen der Photographie weit hinausgreift. Seine erotisch aufgeladenen Fotos stehen ganz in der Tradition der »Shunga« genannten Holzschnitte des 18. Jahrhunderts. Neben Frauen interessieren den Künstler auch Stillleben-Motive und Blumenportraits, in welchen sich die Qualität seines Könnens nicht minder manifestiert. (Text engl., it.) 25 x 28 cm, 400 Seiten, 320 farb. Abb., pb.

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