Arbeit, Kampf und Spiel. Von Marcel Ebnöther.


In Arbeit, Kampf und Spiel besteht das Leben der Menschen, solange man ihre Spuren durch geschichtliche und vorgeschichtliche Zeiten zurückverfolgen kann. Das Spiel, in seiner einfachen Form nutzlosen Tuns, hat der Mensch mit dem Tier gemeinsam. Es ist einerseits physisch-biologische Mitgift, andererseits das Element, das über seine bloße Existenz hinausführt, ins Geistige, zu Kult und Kultur hin. Die heiligen Handlungen der frühen Gemeinschaften, ihre Opfer, ihre Mysterien, sind Spielvorgänge; und dem spielerischen Trieb, das eigene Leben darzustellen, an sich und an Gebrauchsgegenständen jeder Art, verdanken wir in der Hauptsache Nachrichten und Zeugnisse vom Dasein der frühen Gesellschaften. Arbeit ist die materielle Grundlage, aber auch die Würze des Lebens. Nur wenn wir arbeiten können, kommen wir zum Genuss der Muße. Kampf und Krieg erscheinen als die entbehrlichsten des Menschengeschlechtes. Aber diese Betrachtungsweise setzt eine Vernunft voraus, von der die frühen Kulturen genauso wenig bestimmt waren wie unsere heutige Welt. Die Funde aus der Früh- und Vorgeschichte zeigen, dass Waffen und Kampfgerät ebenso zahlreich vorkommen wie Arbeits- und Haushaltsgegenstände. 26,5 x 23,5 cm, 105 S., zahlr. Abb., geb. Früher 19,95 € jetzt nur noch

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