Arno Rink. Malerei und Zeichnung Hg. Karl Schwind. Beiträge von Klaus Honnef u.a. München 2010


Bis 1989 galt Arno Rink als ein Protagonist der Kunstszene in der DDR, dessen Arbeiten zahlreiche Diskurse provozierten. Die Publikation bietet nun erstmals einen ausführlichen Einblick in die künstlerische Entwicklung Arno Rinks, beginnend in den sechziger Jahren bis hin zu den aktuellen Formulierungen der letzten Jahre. Im Frühwerk sind dabei noch zahlreiche kunsthistorische Einflüsse offenkundig, die sowohl eine Auseinandersetzung mit dem Surrealismus, sowie mit der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre bezeugen. Doch bereits seit den 1970er Jahren entstehen stilistisch eigenständige Arbeiten, die Akte, Porträts, Atelierszenen und abstrahierende Landschaftsausschnitte variieren. Seine Zeichnungen evozieren durch die eindringliche Reduktion auf einzelne Umrisslinien äußerste Präzision. Einleitende und erläuternde Anmerkungen bieten die Textbeiträge von Harald Langenfeld, Klaus Honnef und Christine Rink. Dem umfangreichen Bildteil ist ein vollständiges Werkverzeichnis der Gemälde angefügt, welches einen Überblick über Rinks bisheriges malerisches Œuvre ermöglicht. 24 x 32 cm. 228 Seiten, 286 farb., meist ganzs. Abb. Leinen.

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