Bauen im Mittelalter Günther Binding. Darmstadt 2010.


Wie konnten so gewaltige Bauwerke wie die schweren romanischen Dome oder die grazilen, fast schwebenden gotischen Kathedralen im Mittelalter errichtet werden? Wie funktionierte eine mittelalterliche Großbaustelle? Welche Materialien wurden verwendet und wie kamen sie an Ort und Stelle? Welche technischen Innovationen entwickelte der Baubetrieb, etwa um immer höhere Gewölbe zu bauen? Von der Planung bis zur Vollendung geht es in diesem Buch um alle interessanten Aspekte der Bauausführung - und um die am Bau Beteiligten. Bauherr und Bauverwalter schufen die Voraussetzungen für den Bau: Sie beschafften das nötige Geld und sorgten für die Bereitstellung des Baumaterials, den Transport des Materials zur Baustelle und die Anwerbung der Handwerker. Im wahrsten Sinn eine tragende Rolle spielte der Werkmeister. Er leitete nicht nur den Bau, sondern musste gewährleisten, dass die Konstruktion standfest war - keine Kleinigkeit ohne die Möglichkeit statischer Berechnungen, die man im Mittelalter noch nicht kannte. 22 x 22 cm, 100 S., 40 Farbabb., geb.

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