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Bildhauer des Mittelalters Von Wilhelm Vöge. Berlin 1995.
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Das Andenken Wilhelm Vöges ist nur in einem relativ kleinen Kreis lebendig geblieben. Ein Grund ist die Eigenart seines literarischen Stils. Jedes Kunstwerk, jedes Musikstück, jede Dichtung und, im menschlichen Umgang, jedes Wort und jede Geste faßte er als eine res se ipsa singularis auf. Um so notwendiger war es für ihn, den einzelnen und einzigartigen Gegenstand unter allen erdenklichen Gesichtspunkten in jeder ordentlichen Beleuchtung und innerhalb aller denkbaren Zusammenhänge zu beachten. Seine Methode war ebenso universell wie sein persönliches Verhältnis zu den Dingen individualistisch war: Sie vereinigte Sensibilität und Materialgefühl mit dem Forminteresse des Stilanalytikers, die Genauigkeit des Bibliothekars, Paläographen und Urkundenforschers mit dem Deutungsbedürfnis des Historikers, des Psychologen und des Ikonologen. Nachwort von Erwin Panofsky. 17,5 x 25 cm, 256 S., 128 Abb., geb. Früher 84,00 € jetzt nur noch
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