Carel Fabritius 1622-1654 Hg. Kornelia von Berswordt-Wallrabe.


Katalog, Schwerin 2004. Carel Fabritius, der brillanteste der Lehrlinge Rembrandts, war eines der zahlreichen Opfer, die die Explosion eines Pulvermagazins in der Stadt Delft forderte. Er starb mit nur 32 Jahren, dennoch bezeichnete man ihn nach seinem Tod als »den größten Künstler, den Delft oder Holland jemals gehabt hat.« Die gewaltige Explosion, bei der ein Drittel der Stadt Delft vernichtet wurde, forderte nicht nur das Leben des Malers, sondern, so vermutet man, auch einen Großteil seines Werkes. »Wäre Fabritius nicht mit 32 Jahren gestorben, hätte er sich zu einem Maler entwickeln können, so hervorragend wie sein Lehrer. Doch weniger als ein Dutzend Werke können ihm heute mit Sicherheit zugeschrieben werden. Die Delfter Pulverexplosion beraubte die europäische Kunstgeschichte eines Mannes, der, wäre ihm ein weiteres Jahrzehnt vergönnt gewesen, jetzt (...) ebenso hoch geschätzt würde wie Vermeer selbst.« (Richard Cork in seiner Rezension der Ausstellung Vermeer and the Delft School 2001 in New York). Der Band präsentiert ausführlich Fabritius’ Werk sowie ihm zugeschriebene Arbeiten im Kontext seiner Zeit. 23 x 28 cm, 174 S., zahlr. Farb- und s/w-Abb., pb. Früher 39,00 € jetzt nur noch

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