Das leuchtende Mittelalter. Hg. von Jaques Dalarun. Darmstadt 2011.


Das leuchtende Mittelalter« ist in jeder Hinsicht ein Buch der Superlative: Illuminierte mittelalterliche Handschriften aus den Bibliotheken ganz Frankreichs wurden dafür zusammengetragen und so ein einzigartiger Bildschatz gehoben. Ausführliche Bildlegenden erläutern die Abbildungen, gemeinsam mit den Themenkapiteln fügen sie sich, wie bei einem Puzzle, zu einem faszinierenden Bild des Mittelalters. »...ein Prachtband (...), der nun kongenial übersetzt, auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich ist (...) bereits das Blättern in diesem opulent gestalteten Band führt dem Benutzer eindrücklich vor Augen, wie »außerordentlich kreativ, strahlend und farbenprächtig«, um Jacques Le Goff zu zitieren, das Mittelalter wirklich war (...) Mag die Veröffentlichung auf den ersten Blick ein wenig wie ein Coffee- Table-Book einherkommen, dem es mehr auf die Ausstattung als auf den Inhalt ankommt, so wird dieser Eindruck beim Lesen der Textbeiträge sofort korrigiert: Das Dutzend hochkompetenter Autoren hat es auf faszinierende Weise vermocht, über Wissen und Bildung, die Herrschaftsstrukturen, das Alltagsleben, über die religiösen Vorstellungen und die materielle Lebensumwelt des mittelalterlichen Menschen anschaulich zu berichten und diese Informationen mit einer klugen Auswahl von Bildbeispielen zu unterfüttern...« (Damals) »...zweifellos eine editorische Glanztat, die bleibende Maßstäbe setzt. Aus dem reichen Fundus illuminierter mittelalterlicher Handschriften, die in französischen Bibliotheken und Archiven lagern, wurden etwa 350 Abbildungen ausgewählt und in faszinierender Druckqualität wiedergegeben (...) Der überreiche Bildschatz, der hier großteils erstmals publiziert wird, dient nicht etwa der beiläufigen Illustration von Fachaufsätzen, sondern steht im Zentrum des Projekts. So wird die Epoche aus ihren bildlichen Hinterlassenschaften heraus quellenkritisch verstanden. Die Textbeiträge dieser bibliophilen Kostbarkeit stammen von namhaften Fachgelehrten. Sie schreiben hier nicht für die Mitbewohner des mediävistischen Elfenbeinturms, sondern für ein breites, historisch interessiertes Publikum. Eine gediegene Übersetzung trägt dazu bei, dass diese gehaltvollen Zeilen auch gelesen werden...« (Die Südostschweiz) 29 x 22 cm, 304 S., mit ca. 350 farbigen Abb., geb., Sonderausgabe Früher 128,00 € jetzt nur noch

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