Das spanische Stillleben im 17. Jahrhundert. Vom fensterlosen Raum zur lichtdurchfluteten Landschaft Von Ira Oppermann. Berlin 2007.


Blumen, Trauben, Vögel: Die ersten spanischen Stillleben präsentieren sich vor einem dunklen, schwarzen Hintergrund. Doch bald finden sich auch Fensterausblicke und Türöffnungen auf den Bildern – bis die Gegenstände endgültig mit der Landschaft verschmelzen. Der Gang ins Freie verändert auch die dargestellten Objekte: Vögel etwa, die im Innenraum nur als symbolisches Attribut oder im Zusammenhang mit der antiken Zeuxis-Anekdote abgebildet wurden, zeigen sich in ihrem natürlichen Verhalten und Umfeld. Beleuchtet werden dabei erstmals auch Jagdstillleben sowie der architektonische Hintergrund auf den Gemälden. Die Einordnung in den europäischen Kontext rundet den Überblick zum spanischen Stillleben ab – auch Gemälde aus den Niederlanden, Italien oder Deutschland finden sich in dem reich bebilderten Band. Zu den berühmten Vertretern der spanischen Malerei zählen Diego Velázquez, Juan van der Hamen y León, die Zurbaráns, Tomás Hiepes und Pedro de Camprobín. 21 x 29,7 cm, 380 S., 285 Abb., davon 45 in Farbe, geb.

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