Der Goldschatz von Arzan. Ein Fürstengrab der Skythenzeit in der südsibirischen Steppe. Von Konstantin V. Cugunov u.a.


München 2006. Der erste Blick in die freigelegte Grabkammer eines skythischen Fürsten aus dem 7. Jahrhundert v.Chr. verschlug dem russisch-deutschen Grabungsteam im Juli 2001 die Sprache. Gold soweit das Auge reichte: schwere Halsringe, Haarschmuck, Dolche, Tausende kleiner Tierfiguren, in Gold getrieben und gegossen, die einst die Gewänder der Toten, eines Mannes und einer Frau, zierten. 9300 Objekte, davon 5600 aus Gold von insgesamt 20 Kilo Gewicht, umfaßt der Schatz von Arzan, der reichste und älteste, der bisher in der südsibirischen Steppe an der Grenze zur Mongolei gefunden wurde. Eine archäologische Sensation, die auch unsere Vorstellung vom wilden Reitervolk der Skythen in einem neuen Licht erscheinen läßt. Seit der Antike galten sie als kriegerische Nomaden, die in weiten Landstrichen Zentralasiens Angst und Schrecken verbreiteten. Das Gold von Arzan beweist, daß diese angeblichen »Barbaren« eine künstlerisch und handwerklich hochstehende Kultur entwickelt hatten, lange bevor der griechische Einfluß wirksam wurde. Dieser Band, der die 40 schönsten Objekte aus dem Goldschatz von Arzan in farbigen Photographien präsentiert, ist ein Vorgeschmack auf die weltweit erste Gesamtschau zur Kultur der Skythen, die ab 2007 in Berlin, München und Hamburg zu sehen sein wird. 23,8 x 33,4 cm, 144 S., 120 farbige Abb. geb. Früher 49,80 € jetzt nur noch

Bestellnummer: 359335 19,95 € Diesen Artikel in
den Warenkorb legen

Artikel weiterempfehlen Rezension verfassen


   Weitere Artikel der Rubrik Außereuropäische Kunst:

      <  Der erwachte Drache. Großmacht China im 21....
      >  Der Iran. Die verschleierte Hochkultur. Von Andrea...