Der Höhlenbär Von Gernot Rabeder u.a. Stuttgart 2000.


Der Höhlenbär war das größte Tier, das die eiszeitlichen Gebirge je bewohnte: Die gewaltigen Pflanzenfresser maßen über drei Meter und wogen bis zu eineinhalb Tonnen. Ihre wuchtigen Schädel, Zähne und Knochen überdauerten in den Höhlen, wo sie einst ihren Winterschlaf hielten, bis in unsere Tage. Diese beeindruckenden Relikte galten in der Zeit des Aberglaubens als Reste von Riesen und Drachen, und es bedurfte sorgfältiger wissenschaftlicher Auswertung der zahlreichen Funde, bis man im Detail die Evolution des Höhlenbären rekonstruieren konnte. Der Band zeichnet die Forschungsgeschichte nach und geht ungeklärten Fragen nach: Warum hat der Höhlenbar sich in den letzten 130000 Jahren rascher entwickelt als alle anderen Säugetiere? Welches waren seine natürlichen Feinde? Gibt es Belegte für die Jagd von steinzeitlichen Jägern auf Höhlenbären? Warum ist er ausgestorben? 24,5 x 28,5 cm, 110 S., zahlr. Farbabb., geb. Früher 29,80 € jetzt nur noch

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