Faras. Die Kathedrale aus dem Wüstensand. Christliche Fresken aus Nubien Hg Wilfried Seipel. Katalogbuch, Kunsthistorisches Museum Wien 2002.


Das »Wunder von Faras« nannten polnische Archäologen die christlichen Fresken aus der Kathedrale von Faras (heutiger Sudan), als sie diese im Zuge einer archäologiischen Rettungsaktion - notwendig geworden durch den Bau des Assuan-Staudammes - freigelegt hatten. Was als Notgrabung begann, endete als archäologische Sensation: Man stieß auf eine vom Wüstensand verschüttete Kathedrale mit über 120 Wandmalereien aus dem 8. bis 12. Jahrhundert, die in mehreren Schichten über- und nebeneinander an den Wänden der Kirche angebracht waren. Der vorzügliche Katalog gibt einen profunden Einblick in das christliche Kunstschaffen der Zeit im nordnubischen Königreich Nobatia. 24 x 28 cm, 154 S., 114 Abb., davon 100 in Farbe, pb. Früher 45,00 € jetzt nur noch

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