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Goethe-Parodien Hg. von Klaus Schuhmann. Leipzig 2007.
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Goethe sah es schon zu Lebzeiten nicht gerne, daß sich Parodisten, dieses »garstige Gezücht«, an sein Werk wagten. Er konnte aber die Karawane von Autoren nicht aufhalten, die bis in unsere Tage hinein durch sein Werk zog und sich seiner Texte bediente, um dagegen zu polemisieren, sie zu traktieren und mitunter arg zu entstellen. Häufig inspirierte die Parodisten dabei die politische Zeitgeschichte. In mannigfachen Sprachspielereien enthüllt sich in diesem Buch eine eigenwillige Rezeptionsgeschichte, die in Erinnerung ruft, auf welch vielfältige Weise der große Weimarer Dichter lebendig geblieben ist. Neben einigen anonymen Texten enthält der Band Parodien von Brecht, Fried, Jandl, Hesse, Kästner, Tucholsky, Dehmel, Karl Kraus, Sternheim, Hausmann, Pfemfert, Gernhard u.a. 14,5 x 23,5, 144 Seiten, mit zahlr. Abbildungen und einem Lesezeichen zum selber basteln. Früher 16,90 € jetzt nur noch
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