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Heinrich der Löwe und seine Zeit. Von Paul Barz.
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München 2008. Der Welfe Heinrich der Löwe war eine politische Größe und der reichste Mann im Europa des 12. Jh. Als Herzog von Sachsen und Bayern hatte er sich quasi einen Staat im Staate geschaffen, einschließlich einer für damalige Zeiten ziemlich modernen Organisation und Verwaltung. Er galt als wild und unbezähmbar, zudem als extrem raffgierig. Aber er hatte auch ein für seine Zeit und seinen Stand außergewöhnliches Verständnis für ökonomische Zusammenhänge und förderte Handel und Wirtschaft. Bis er für Kaiser Barbarossa zum ernsthaften Konkurrenten wurde. Barz beschreibt das Leben eines bedeutenden mittelalterlichen Fürsten, der unter anderem Gründervater Münchens war und zeichnet das Bild einer bewegten Epoche und der Menschen, die sie geprägt haben. 13,5 x 21 cm, 280 S., Farbabb, pb.
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