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Mona Hatoum. Hg. Ingvild Goetz u.a. Katalog, München 2011.
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Eine weitreichende Einführung in Hatoums Schaffen von 1980 bis heute. Die seit 1975 in London lebende Künstlerin Mona Hatoum (*1952 in Beirut) thematisiert in ihren Installationen, Fotografien, Skulpturen und Videoarbeiten die menschliche Physis als Metapher für Unterdrückung im erweiterten Sinne. Das Video »Measures of Distance« etwa zeigt, wie repressive Kräfte auch in der Beziehung zur Mutter und durch die Entfremdung von der eigenen Heimat wirken können. So wie der Betrachter von den unvertraut wirkenden Videobildern, die mit Schriftzeichen überzogen sind, angezogen wird, kann er sich auch der Faszination der großen, rot leuchtenden und elektrisch gefährlich knisternden Weltkugel Hot Spot III kaum entziehen - sie steht symbolisch für eine von Konflikten und Katastrophen heimgesuchte Welt. Die Publikation entfaltet Sujet und Bildsprache der Künstlerin in allen Facetten. Texte von Ingvild Goetz, Karsten Löckemann, Susanne Touw, Katharina Vossenkuhl u.a. Ausstellung in der Sammlung Goetz in München vom 14.11.2011 bis 5.4.2012 (Text dt., engl., Hatje Cantz) 17,5 x 24,5 cm, 144 Seiten, 100 Farbabb., Halbleinen.
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