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Die römischen Nekropolen des vicus Mönchengladbach Rheydt-Mülfort.

Von Christina Erkelenz. Kölner Studien zur Archäologie der römischen Provinzen 11. Rahden 2012.

21 x 30 cm, 368 Seiten, 72 s/w-Abb., 11 Listen, 254 Tafeln, 4 Beilagen, geb.

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Der nach dem Bataveraufstand im Jahre 69/70 n. Chr. an einer Straßenkreuzung angelegte vicus Mülfort wurde seit 1938 ausgegraben. Dabei wurden fünf zeitgleiche Gräberfelder der Zivilbevölkerung des späten 1. bis späten 3. Jhs. mit über 563 Gräbern entdeckt. Vier gehörten zum vicus, eines zu einer villa rustica. Die häufigste und vielfältigste Beigabe war Keramik, zudem wenige Metallfunde, Glasfunde, Gagatfunde und Beinfunde. Bei der meist verbrannten Keramik dominiert rauhwandige, gefolgt von glattwandiger Ware, glatter Terra Sigillata, engobierten / Engobe und anderen Gefäßen. Firmalampen, Terrakotten, Geschirr aus Sinzig, Trier und Holdeurn sowie Reliefsigillata und mediterrane Amphoren kommen auch vor. Glasbeigaben waren verbrannt oder unverbrannt, teils alltäglich, teils qualitätvoll. Die meisten Bronzeobjekte und Eisenobjekte waren Kästchenbestandteile, zudem Löffel, Fibeln, Werkzeuge und Messer. Knochen bezeugen die Beigabe von Schwein, Rind und Geflügel. Es handelt sich zu 9% um Urnengräber mit festem oder organischem Behälter, zu 91% um Brandgrubengräber. Auch Steinkisten, ein Ziegelplattengrab und ein steinerner Urnenbehälter sind bezeugt, während Grabeinfriedungen, Grabbauten und Grabmonumente fehlen. (Texte dt., Zusammenfassung engl.)

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