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Historismus und Kulturkritik. Der Kölner Dom 1920-1960.

Von Hans-Georg Lippert. Köln 2001.

22 x 29 cm, 484 S., 165 s/w-Abb., geb.

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Sowohl die Zeit der Weimarer Republik als auch die Jahre nach 1945 sind in Deutschland durch einen intellektuellen Gärungsprozess gekennzeichnet, der die unterschiedlichen Resultate hervorbrachte. Beide Male wurde im Anschluss an einen verlorenen Krieg und vor dem Hintergrund massiver weltanschaulicher Verwerfungen intensiv um ein neues Weltbild und um ideell tragfähige Modelle von Zukunft gerungen. Auch Architekten, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger haben sich mit Nachdruck an diesen Debatten beteiligt. Dass der Kölner Dom in diesem Zusammenhang zum Diskussionsgegenstand wurde, verwundert nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es sich hier um ein im höchsten Maße prominentes und entsprechend symbolisch aufgeladenes Bauwerk handelt. Am Beispiel des Kölner Doms konnte das Verhältnis zwischen Tradition und Neuerung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in all seinen Brechungen diskutiert werden. Der leidenschaftlich geführte Diskurs zeitigte schließlich eine ganze Palette spannender Ergebnisse: Von konkreten Handlungsmustern für die denkmalpflegerische Praxis bis hin zu zeichnerisch oder literarisch ausformulierten städtebaulichen und gesellschaftlichen Utopien. Anliegen des Buches ist es, Kontext und Auswirkungen dieses Diskurses zu beleuchten.

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