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  • Shunga. Stages of Desire. Sexuality in Japanese Art. Sexualität in der japanischen Kunst.
    Essays von Shawn Eichman u. Stephen Salel. New York 2014.
    20 x 27,5 cm, 304 Seiten, zahlr. meist farb. Abb., geb. mit Schutzumschlag.
    Versand-Nr. 668214
    * aufgehobener gebundener Ladenpreis
    geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe ** (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

    Über diesen Artikel

    Erotik aus der Geheimkammer, »sexuell explizite Werke, ausgeleuchtet bis ins kleinste Detail« (Frankfurter Rundschau): »Shunga« ist der traditionelle japanische Begriff für erotische Malereien und Graphiken. Man nennt sie auch makura-e, »Kopfkissenbilder«. Sie wurden westlichen Diplomaten als Geschenke überreicht, der Jugendstil-Zeichner Aubrey Beardsley schmückte sein Treppenhaus mit ihnen, Pablo Picasso besaß eine ganze Sammlung. Die erotische Kunst, die im Japan der Edo-Zeit von 1600 bis etwa 1900 entstand, findet sich auf Gemälden, Zeichnungen, Drucken und Büchern. Sie feiern die Freuden der körperlichen Liebe. Beim Betrachten der Bilder wird einem rasch klar, »dass manche der so ungemein einflussreichen Techniken der japanischen Künstler, zum Beispiel die Herausstellung von Details (modern ausgedrückt: das Zoomen) eng zusammenhängen mit dem Sujet der Shunga. Da es ums Sexuelle geht, also um die Befriedigung einiger weniger Organe, komponiert sich ein Bild stets um die herum. So findet man hier, wenn man so sagen darf, Großaufnahmen der männlichen und weiblichen Genitalien, wie wir sie in Europa erst kennen seit es eine entsprechende Objektivtechnik für Filmkameras gibt« (FR). »Sexuelle Begierde und ihre Erfüllung im Geschlechtsakt werden als völlig natürlich dargestellt«, staunt das Kunstmagazin art, »zwar waren die Shunga in Japan über weite Strecken verboten, doch die Behörden drückten meist ein Auge zu, der Verkauf zumindest unter dem Ladentisch war immer möglich. Im 20. Jahrhundert wurde ihr Verbot dann strikt eingehalten, und auch heute noch unterliegt ihre öffentliche Präsentation gewissen Einschränkungen.« Dieser Band kennt solche Einschränkungen nicht! In Zusammenarbeit mit dem Honolulu Museum of Art entstand eine umwerfende Sammlung, die den japanischen Erotizismus in all seinen Facetten zeigt (Text engl.)

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