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Alte Frauen in schlechten Filmen. Vom Ende großer Filmkarrieren.

Von Christoph Dompke. Berlin 2022.

13,5 x 20 cm, 288 S., 256 Abb., pb.

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Auch große Diven werden älter, aber nicht jede will das wahrhaben. Ob aus Eitelkeit oder des Geldes wegen: Viele große Schauspielerinnen haben am Ende ihrer Laufbahn grauenvolle Filme gedreht oder mussten sich für Billigware verheizen lassen, weil ihnen andere Rollen nicht mehr angeboten wurden. Mit profunder Detailkenntnis vertieft sich Christoph Dompke in die letzten Zuckungen seiner Idole - das Spektrum reicht von Pola Negri über Joan Crawford und Maria Schell bis Meryl Streep. Fast dreißig Jahre nach der gefeierten Erstausgabe von »Alte Frauen in schlechten Filmen« zieht Dompke mit einer überarbeiteten Neuausgabe Bilanz. Denn die Zeiten haben sich geändert. Die »tragische Scheuche« als Typ ist ausgestorben. Heutzutage sehen »alte« Diven immer noch blendend aus oder werden mit jedem Film jünger, und auch für Schauspielerinnen jenseits der 60 bieten sich anspruchsvolle Rollen. Der ursprünglichen Sammlung fügt diese Ausgabe einige letzte Exemplare hinzu. Zudem kontrastiert Dompke die tragischen Geschichten mit Beispielen für geglückte Alterswerke und unternimmt im Nachwort den Versuch, einer Ära der Filmbranche, die so uncharmant mit alten Damen umging, analytisch auf die Spur zu kommen. Und das meinte die Presse zur Erstauflage: »Dompke ist eine Pioniertat gelungen, für die man ihm nur dankbar sein kann.« (Georg Seeßlen in epd film) »Hemmungslos subjektiv und hoffnungslos ungerecht liest sich das zuweilen, und man würde protestieren wollen, wäre nicht alles so gnadenlos liebevoll gemeint.« (SZ)