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Beklaute Frauen. Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen.

Von Leonie Schöler. München 2024.

14 x 22 cm, 416 S., 22 s/w-Abb., geb.

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Wie Frauen Geschichte schrieben - und Männer dafür den Ruhm bekamen Muse, Sekretärin, Ehefrau - es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. »Beklaute Frauen« liest sich wie ein Who’s Who der ganz Großen: Karl Marx, Walter Gropius, Albert Einstein, Pablo Picasso - sie alle haben Frauen auf dem Weg zum Ruhm ausgenutzt. Entstanden ist ein ausgesprochen interessantes Buch, bei dessen Lektüre man sich durchaus fragen kann, warum die eine oder andere Fehlentscheidung der Vergangenheit nicht längst gerade gerückt wurde.« (NDR)