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Gauner, Dirnen, Revolutionäre. Kriminalität im 19. Jahrhundert.

Von Heike Talkenberger. Darmstadt 2011.

14,5 x 22 cm, 208 Seiten, geb.

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Kriminalität und Strafvollzug wurden im 19. Jahrhundert heiß diskutiert: von Kriminalisten, Reformern, Journalisten. Doch was dachten und erlebten die Betroffenen selbst? Warum gerieten die Straftäter auf die schiefe Bahn? Welche Erfahrungen machten sie in den Strafanstalten? Gelang es ihnen später, sich von ihrer kriminellen Vergangenheit zu lösen, was half ihnen und was hinderte sie? Und wie sah ihr Leben jenseits der Gefängnisse aus? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche Lebensgeschichten, die von Häftlingen im zumeist im Gefängnis verfasst haben. Der reformierte Strafvollzug des 19. Jahrhunderts hatte sich die »moralische Besserung« auf die Fahnen geschrieben und die Häftlinge zum Schreiben aufgefordert. Das Buch stellt kompetent die verschiedenen Reformansätze dar, zeigt aber auch deren Grenzen in der Praxis. Der Leser nimmt teil an den Erfahrungen von Prostituierten und Mördern, von Dieben und Betrügern, Revolutionären und Anarchisten, er erfährt von der ambivalenten Rolle der Polizei bei der Verbrechensbekämpfung und erhält Einblick in die Welt der Bordelle, Spielhöllen und Obdachlosenasyle. (Primus)

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