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Alfred Hrdlicka. »Wohnstation III«, 1972.

Lithografie. WV 489. Edition Kunstsalon Wolfsberg, Zürich 1972.

49 x 65,5 auf 63 x 90 cm, Papier, Lithografie, Tusche mit Feder und Pinsel auf Stein, sign., num., Auflage 90 Expl.

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Elias Canetti nannte ihn »das letzte Urgestein der Ungebrochenheit«. Gewalt und Sexualität, Elend und Tod bestimmen den Geist, die Wucht, die Zartheit seines Werkes. Ein Realist? Ein politischer Expressionist? Ein Naturalist? Viel einfacher: Alfred Hrdlicka, Grafiker, Bildhauer und Linkshänder, Wiener. Der österreichische Maler, Bildhauer, Zeichner, Grafiker (1928-2009) war ein künstlerisches wie politisches Schwergewicht, der sich mit seiner Kunst gegen Krieg, Gewalt und Faschismus wandte, seine Bildsprache war figurativ. Ein großes druckgrafisches Oeuvre begleitet sein bildhauerisches Werk, aus dem wir diese Radierung aus dem Themenkreis »Randolectil« anbieten, in welchem der Künstler seine Beobachtungen aus der (geschlossenen) Psychiatrie verarbeitete. Ein Höhepunkt der technischen Vielseitigkeit des Künstlers.

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