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Gustav Seitz. Tanzende, 1960. Sonderedition.

Bronzeplastik, vom Modell lt. WV Nr. 143. Hg. Gustav Seitz Stiftung Hamburg 2012.

39 cm, Bronze, bez. a.d. Plinthe rechts: Seitz. Sonderauflage von 10 röm. num. Expl., Gewicht 5.500 g.

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Ausverkauft
Versand-Nr. 570168
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Auf dieses einnehmende Stück Originalkunst sind wir sehr stolz - es wurde speziell für uns in einer - römisch I bis X nummerierten - Kleinauflage angefertigt! Eine fast 40 cm hohe »Tanzende« aus Bronze in prägnanter Gestalt und Haltung, noch deutlich der Formensprache der soeben beschlossenen der 1950er Jahre verpflichtet - autorisiert und herausgegeben von der den Nachlass verwaltenden Gustav Seitz Stiftung. Gustav Seitz (1906-69) gilt als einer der bedeutendsten realistischen deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit, ein herausragender Zeichner war er überdies. Allein im öffentlichen Berliner Stadtraum finden sich vier Büsten, eine Großskulptur sowie ein frühes Relief. Seinen ersten großen öffentlichen Auftrag, das Totenmal für die Opfer des KZ Weißwasser erhielt Seitz im Jahr 1946. Schon bald geriet er jedoch zwischen die Fronten des Kalten Krieges, wurde aus seinem Lehramt in West-Berlin entlassen und lebte bis 1958 in Ost-Berlin. Anschließend folgte er einem Ruf an die Hamburger Akademie. Eine Würdigung seines Schaffens stellte die Teilnahme an der Biennale 1968 in Venedig gemeinsam mit Richard Oelze und Horst Janssen dar. Sein Hauptthema: der menschliche Körper. Alle seine Werke, auch die abstrakteren der späten Jahre, sind von einer speziellen Sinnlichkeit erfüllt. So, wie auch unsere »Tänzerin«, die in koketter Manier die Arme auf den Rücken schlägt und deren Ausdruck zwischen Naivität und Provokation changiert, ein überaus sinnliches Wesen ist. Aus seiner Hamburger Zeit stammend und 1960 geschaffen, ist die Skulptur teils noch der Formensprache der 1950er Jahr verbunden, andererseits aber deuten sich auch progressive Elemente und Stilisierungen ab. Ein gelungenes Stück, wie wir finden, eine echte Investition dazu, die ausdrücklich vom Nachlass autorisiert und für uns in Auftrag gegeben wurde. Allein 10 Exemplare hat die Auflage, das ist nicht viel und macht das Stück umso exklusiver. Daher ist der Preis nicht ganz billig, deutlich günstiger aber als der übliche Handelswert von 8.900,00 Euro für die offene Edition am Markt.

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