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Idylle und Apokalypse. Rudolf Schlichters Landschaften.

Hg. von Mark R. Hesslinger. Konstanz 2019.

22 x 24 cm, 128 S., zahlr. farb. Abb., geb.

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Er gehört sicher zu den schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: der Maler und Zeichner Rudolf Schlichter (1890-1955), ein wichtiger Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Nach einer Lehre als Emaille-Maler in Pforzheim besuchte Schlichter die Stuttgarter Kunstgewerbeschule, dann die Akademie in Karlsruhe, wo er Mitbegründer der »Gruppe Rih« wurde. In Berlin schloss er sich der »Novembergruppe« und den Dadaisten an, wurde als Glied der »Roten Gruppe« gar kommunistischer Künstler. Ab 1927 wandte er sich von der Politik ab, wirkte immer weniger öffentlich, bis er der Großstadt fast abrupt den Rücken zu- und in den Südwesten zurückkehrte. Schlichters Fluchtort wird die Landschaft, die sich letztlich als ein Grundmotiv seines Werkes erweist: Den noch wenig differenzierten Stilisierungen der Frühzeit waren in den Berliner Jahren sprechende Stadtlandschaften gefolgt. Nun, Anfang der 1930er-Jahre, sollte das tragende Sujet seines Schaffens die Landschaft der Schwäbischen Alb werden, die Schlichter in zahlreichen Arbeiten minutiös ausgestaltet. Von seiner künstlerischen Doppelbegabung als Maler und Erzähler zeugen nicht zuletzt die surrealen Landschaften des Spätwerks. Erstmals wird das breite Spektrum der Landschaftsmalerei Rudolf Schlichters zwischen »Idylle und Apokalypse« umfassend präsentiert.

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