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Ablass. Wertpapier der Gnade. Wie es zur Reformation kommen musste.

Von Georg Habenicht. Petersberg 2020.

17 x 24 cm, 400 S., 75 Abb., geb.

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Das Geld zum richtigen Wirt bringen, anstatt es auf der nächsten Kirchweih sinnlos zu vertrinken, diese entscheidende Frage lösten die Menschen vor der Reformation unter anderem mit Hilfe der Plenarablässe. Mit ihnen hatte der Papst etwas an und für sich völlig Wertloses zu einem Gegenstand gemacht, der wertvoller war als Gold. Papier indessen ist bloß ein Versprechen. Als Martin Luther öffentlich anzweifelte, ob die expansive Papstgnade denn auch durch den Gnadenschatz der Kirche gedeckt sei, stellte er ungewollt die Bonität des Papstes in Frage. Der sozialseelsorgerische Impuls, die Segnungen des Ablasses auch weniger vermögenden Schichten zuteilwerden zu lassen, führte im Ergebnis zur Kernschmelze der Kirche. Man hatte komplexe Systeme errichtet, deren Komplexität man am Ende nicht mehr übersah. Alles zusammen ergab ein hochexplosives Gemisch: eine Bombe! Martin Luther war nur der Zünder. Habenichts ungewöhnlicher monetärer Ansatz zur Erklärung der Reformation fußt auf einem exzeptionellen Archivfund.

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