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Der Golem der Technologie. Wie unsere Wissenschaft die Wirklichkeit konstruiert.

Der Golem der Technologie. Wie unsere Wissenschaft die Wirklichkeit konstruiert.

Von Harry Collins u.s.

14 x 22 cm, 228 S., mit div. s/w-Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

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Versand-Nr. 159980
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In ihrem erfolgreichen und weithin diskutierten ersten Golem-Band »Der Golem der Forschung« haben Harry Collins und Trevor Pinch die Naturwissenschaft mit dem Golem verglichen, jenem starken mythischen Wesen, das zwar nicht böse ist, infolge seiner plumpen Unbeholfenheit jedoch sehr wohl gefährlich werden kann. In sieben Fallbeispielen zeigten sie, daß gerade die Fehlbarkeit und Subjektivität der Wissenschaft der Grund für ihre enorme Produktivität und damit ihren eigentlichen Wert ist. Auch in ihrem zweiten Golem-Band zerstören die beiden Autoren einen Mythos. Zwischen den Unvollkommenheiten in der Technologie, also der angewandten Wissenschaft, und den im ersten Band beschriebenen Ungewißheiten in der Naturwissenschaft besteht ein Zusammenhang: Schwierigkeiten entstehen immer dann, wenn Menschen involviert sind, vor allem, wenn diese persönliche Interessen verfolgen. Ganz unterschiedliche Beispiele weisen dieses Muster auf: So geht es um die Rolle der Patriot-Raketen während des Golfkriegs, um die Challenger-Katastrophe, um Tests mit Kernbrennstoffbehältern und gelierendem Kerosin, um den Umgang mit Wirtschaftsmodellen, um die Fragen, wie Erdöl entstanden ist oder welche Folgen die Katastrophe von Tschernobyl für die Schafzucht im englischen Cumbria hatte, und darum, wie offensiv erworbenes und vertretenes Laienwissen die Behandlung von Aids entscheidend voranbrachte. Erneut wollen Collins und Pinch eine Brücke zwischen den beiden Kulturen der Naturwissenschaft und der Sozial- und Geisteswissenschaften schlagen. Dabei versuchen sie, Wissenschaft als ein Produkt sozialen Lebens zu ergründen und zu zeigen, daß die kritische Analyse von Wissenschaft und Technologie durchaus nicht nur für Wissenschaftler ein aktuelles Anliegen ist.

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