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Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. »Muos ich doch dran - und weis nit wan«

Von Hans Georg Wehrens. Regensburg 2012.

21 x 28 cm, 288 Seiten, 107 Abb., davon 78 farb., geb.

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Die dichteste Ansammlung von Totentanzdarstellungen in ganz Europa findet sich in den »historischen Landschaften« Elsass, Breisgau, Oberrhein und Hochrhein, Bodensee und Schwaben sowie im Schweizer Mittelland und im Tiroler Bezirk Reutte. Der reich bebilderte Band bietet eine Gesamtdarstellung dieses zentralen Themas in einem Verbreitungsgebiet, das sich mit dem alemannischen Sprachraum deckt. Im Blickpunkt stehen die monumentalen und graphischen Totentänze vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit: Was hat es mit den makabren Totentänzen auf sich? Aus welchen Textvorbildern und Bildideen sind sie entstanden? Welche Funktion hatten sie? Diesen Fragen geht der Autor nach und erfasst die bis heute überlieferten rund 70 Beispiele in Hinblick auf Standort und Umgebung, Gestaltungsart und Erhaltungszustand, Künstler oder stilistische Zuordnung. Die begleitenden Verse werden in der ältesten bekannten Fassung wiedergegeben. Durch die systematische Erforschung der Darstellungen wird der Band zu einem wichtigen Baustein in der Totentanzforschung und liefert einen wichtigen Baustein für die Geschichte des alemannischen Raums im Spätmittelalter und darüber hinaus. Eine Übersichtskarte mit allen behandelten Totentänzen, eine ausführliche Bibliographie, Personen- und Ortsregister erschließen das Werk.

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