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Verbrecher, Opfer, Heilige. Eine Geschichte des Tötens.

Von Peter Schuster. Stuttgart 2015.

440 Seiten, zahlr. Farbtafeln, geb.

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Hängen, Rädern, Vierteilen: Auch Tötungsrituale haben eine wandelbare Geschichte. Dieser Band geht den Ursachen nach, diskutiert die fatale Rolle der Kirchen und beleuchtet das Schicksal der Opfer dieser Blutjustiz. Er erschließt ein schwarzes Kapitel der europäischen Geschichte, überrascht mit neuen Einsichten und widerlegt die Mär, die Todesstrafe sei eine Reaktion auf die alltägliche Gewalt gewesen. Zudem wurden nicht im Mittelalter, sondern zu Beginn der Neuzeit die meisten Hinrichtungen vollzogen. Einleuchtend weist er nach, dass diese Hochblüte der Todesstrafe ein Resultat der Reformation und Konfessionskonflikte war. Der Autor beschreibt die Pein der zum Tode Verurteilten, die brutale Seelsorge der Pfarrer und das Schicksal der Leichen am Blutgericht. Ein überzeugendes Plädoyer gegen die Todesstrafe und religiösen Fundamentalismus!

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