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  • Albert von Keller. Salons, Séancen, Secession.
    Hg. Kunsthaus Zürich. Katalog 2009.
    23 x 29 cm, 200 S., 175 Farbabb., geb.
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    Über diesen Artikel

    München war im 19. Jahrhundert unbestritten die Kunststadt Deutschlands. Albert von Keller war ihr Liebling. Wie kein anderer verkörperte er den Typus des Gegenwartskünstlers. Die Damen der Gesellschaft saßen ihm reihenweise Modell. Wie ein Pianist, der unterschiedliche Stile und Aufführungsmodi gleichzeitig beherrscht und miteinander kombinieren kann, beherrschte Keller die unterschiedlichsten Malweisen. Die Kritik konstatierte eine »Keller-Ekstase«. Der Band »Albert von Keller. Salons, Séancen, Secession« gibt endlich Anlass, einen ehemals berühmten Maler neu zu entdecken. Albert von Keller (1844 -1920), ein Münchner Maler mit Schweizer Wurzeln, nahm häufig am Salon in Paris teil, trat 1886 der Münchner Psychologischen Gesellschaft bei und war 1892 Mitbegründer der Münchner Secession. Kellers Kunst liefert ein schillerndes Sittengemälde von Gründerzeit und Belle Époque. Der verführerische Habitus eleganter Damenwelten ist sensibel registriert, okkulten Phänomenen wird Bildlichkeit verliehen. Galten Kellers Gemälde zur Entstehungszeit als modern, bieten sie dem heutigen Publikum den Hintergrund, von dem sich die Revolutionäre der Klassischen Moderne abhoben. Den Höhepunkt seines Ruhmes erlebte der Maler in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg: Die Kritik konstatierte eine eigentliche «Keller-Ekstase». 2006 gelangte die umfassende Keller-Sammlung von Oskar A. Müller ins Kunsthaus. Eine repräsentative Auswahl wird nun gezeigt, punktuell durch Leihgaben ergänzt. Der Band »ist sehr zu empfehlen. Er zeigt die wolllüstige Farben- und Körperpracht der Werke Albert von Kellers.« (Zürcher Tages-Anzeiger).

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