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Der Stachel des Skorpions. Ein Cadavre Exquis nach Bunuels »L’ge d’or«.

Hg. Ralf Beil u.a. Ostfildern 2014.

20 x 30 cm, 240 Seiten, 200 teis farb. Abb., geb.

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Versand-Nr. 664545
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Am 29. November 1930 bot sich den Premierengästen im Pariser Studio 28 ein skandalträchtiges Bildgewitter: Luis Buñuels »L’ge d’or« erlebte seine Uraufführung. Das bürgerliche Publikum sollte der Kunstfilm bewusst befremden, auf eine Erzählhandlung verzichtete das absurd-fantasievolle Drehbuch von Buñuel und Salvador Dalí. Die Eröffnungssequenz aus einem Dokumentarfilm über Skorpione betonte den gefährlichen Stachel des Spinnentiers und das manchmal todbringende Gift, das in ihm verborgen liegt. Obwohl die Aufführung jahrzehntelang verboten war, hatte Buñuels frühes surrealistisches Meisterwerk großen Einfluss auf das künstlerische Medium Film, insbesondere auf narrative Strukturen. Die internationalen Gegenwartskünstler John Bock, Keren Cytter, Julian Rosefeldt und Tobias Zielony sowie die Künstlerduos Chicks on Speed und M+M haben Buñuels Film für die heutige Zeit eigenwillig neu interpretiert. Ihre Neudeutungen vergegenwärtigen dessen Themen und Motive ebenso radikal wie kreativ, wie diese Publikation beweist.

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