0 0
Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Maske und Person. Orientalismus im Porträt des Barock.

Von Nina Trauth. Berlin 2009.

17 x 24 cm, 416 S., 525 Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 426393
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Bildnisse von Europäern in orientalischer Kleidung galten bislang als eine auf Frankreich beschränkte, dekorative Randerscheinung. Orientalisierende Porträts sind jedoch ein europäisches Phänomen und sie produzieren politische Aussagen über Kultur und Geschlecht in der Auseinandersetzung mit dem Orient. Das Aneignen des Fremden im Bildnis ist deshalb als Orientalismus zu werten. Dabei werden in der so genannten Bildnistürkerie des 17. und 18. Jahrhunderts neue Identitätsmodelle entworfen, die eine Gratwanderung zwischen Identität und Differenz darstellen, weil die so Verfremdeten ohne eine Erklärung nicht mehr als Europäer erkennbar waren. Die kunstwissenschaftliche Diskussion zu diesen Bildnissen trägt damit auch zu einer ideologiekritischen Geschichte von Individualität im Porträt der frühen Neuzeit bei. Neben vier Fallstudien wird erstmals ein Katalog mit mehr als 500 Bildnissen von Künstlern wie Rembrandt, Jean-Etienne Liotard und Sir Joshua Reynolds vorgelegt.

Kundenservice

Sie erreichen uns 24 Stunden über unser Kontaktformular oder zu den Geschäftszeiten unter
(030) 469 06 20.

Versicherter Versand

Innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post AG

Sicher einkaufen

Dank SSL-Verschlüsselung sind Ihre Daten geschützt und Sie kaufen sicher ein.