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Federschmuck und Kaiserkrone. Das barocke Amerikabild in den habsburgischen Ländern.

Katalog, Wien 1992.

21 x 28,5 cm, 328 S., über 280 Abb., davon 110 in Farbe, geb.

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Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

»Thema dieser Ausstellung ist das »Bild« von Amerika in Europa in der frühen Neuzeit, wobei Bild im wörtlichen Sinn als künstlerischen Medium und im übertragenen Sinn als »Image« zu verstehen ist. Im Mittelpunkt steht die bildende Kunst vorwiegend des 17. und 18. Jahrhunderts. ... Es braucht jedoch wohl nicht eigens betont zu werden dass das in den künstlerischen Medien und meist im Auftrag staatstragender Institutionen, wie Herrschhäuser, Kirche oder Universität, entwickelte und verbreitete Bilder der Amerikaner in Kupferstichen, Porzellanfiguren, auf Triumphbögen und in Deckenfresken nur in wenigen Fällen einen Bezug zur Realität des Lebens der Indianer in Südamerika besaß. Und wenn sich mitteleuropäische Adelige dieser Zeit als Indianer kostümierten, so waren ihnen deren reale Existenzgrundlagen wohl noch ferner als jedem modernen Winnetou beim Kindermaskenball. Wir erfahren also in diesen Dokumenten wesentlich mehr über die Ansichten, Vorurteile, Sehnsüchte und Ängste der Europäer als über reale Ereignisse oder gar Ansichten und Gefühle der »Entdeckten« in der »Neuen Welt«. Vielleicht mögen es manche Zeitgenossen als Zynismus empfinden, auch heute noch den Blick der Eroberer und Missionare und damit der »Sieger« zu dokumentieren. Aber die im wissenschaftlichen und religiösen ebenso wie im politischen und wirtschaftlichen Bereich mit barocker Hell-Dunkel-Malerei und triumphierendem Pathos vorgeführte Vorrangstellung Europas innerhalb der damals bekannten vier Kontinente könnte sich auch als lehrreich erweisen; dann nämlich, wenn man sich die Frage stellt, ob sich daran eigentliche in den letzten zweihundert Jahren etwas geändert hat.« (Aus der Einführung) Sorgfältig edierter und gut ausgestatteter Katalog zum Thema.

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