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Theo van Doesburg - Maler - Architekt.

Hg. von Jo-Anne Birni Danzker.

24 x 28 cm, 184 S., durchg. Abb., meist in Farbe, pb.

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Versand-Nr. 166693
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Katalog München 2000/2001. »Papageiensiedlung« nennen die Bewohner der holländischen Stadt Drachten das Viertel, für das Theo van Doesburg 1921 detaillierte Farbentwürfe geliefert hat - seiner Buntheit wegen. Darin wird sogar die Auswahl der Blumen in den Gärten bestimmt. Farbe war für van Doesburg nicht nur Anstrich, sondern als volumenbildende Kraft Teil des Gesamtkonzepts. Theo van Doesburg war einer der radikalsten Erneuerer der Kunst und Architektur nach dem Ersten Weltkrieg. Bereits 1917 gründete er u. a. gemeinsam mit Piet Mondrian die Künstlergruppe und gleichnamige Zeitschrift »De Stijl«. Ziel war eine völlige Neuorientierung von Kunst und Architektur auf eine elementar reduzierte geometrische Formensprache und Farbigkeit. Für Abbildungen der Realität interessierte sich der Künstler nicht. Für ihn ist diese, bislang traditionelle Art zu malen, die »Kindheitsstufe der Malerei«. Das Buch konzentriert sich auf die Arbeiten van Doesburgs - der sich auch als scharfsinniger Theoretiker und Dada-Künstler einen Namen gemacht hat - im Bereich der Bildkunst und Architektur. Anhand zahlreicher grafischer Folgen, Entwurfszeichnungen, Gemälde und Objekte wird sein Werk sichtbar gemacht. Neben figürlich-naiver und experimentieller Grafik macht sich schon im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts Doesburgs abstrakte Formensprache bemerkbar. Einige Zeichnungen zeigen klar den Einfluss Kandinskys oder Paul Klees, andere machen deutlich, dass van Doesburg schon früh nach ganz eigenen Wegen suchte, von denen er einen spätestens um 1916/17 kontinuierlich einschlug: abstrakte Formen in miteinander harmonisierenden Farben und klaren Kompositionen. Doesburgs Architekturentwürfe nehmen in Innen- und Außendarstellungen bereits die Gliederung der farbigen Kompositionen späterer Gemälde auf. »Es ist Ziel der neuen Architektur, sich gegen die Ästhetik des Gefühls aufzulehnen und konsequent die mechanische Ästhetik zu verwirklichen.« Theo van Doesburg. »Ein echter Glückstreffer« (DIE ZEIT).

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