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Metamorphosen - Antike Götter im Wandel von Glaube und Kunst

Von Friederike Wappenschmidt. Mainz 2004.

21,5 x 30 cm, 144 S., 120 Abb., davon 57 in Farbe, geb.

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Sind in Christus, dem Spender ewigen Lebens und der Sonne der Gerechtigkeit, der ägyptische Osiris oder Jupiters Söhne, der Sonnengott Apoll und der Wein darreichende Bacchus zugegen? Ist die Muttergottes und Himmelskönigin Maria eine christlich vervollkommnete Isis oder Venus? Die Werke herausragender Künstler der letzten 2000 Jahre scheinen dies nahezulegen. Beharrlich erzählen sie von Metamorphosen, in denen das Heidnische dem Christlichen anverwandelt wurde, auch wenn die Künstler zeitweise Gefahr liefen, der Gotteslästerung beschuldigt zu werden. Jahrhundertelang während der Glaubenskriege bekämpft, aber im Mittelalter ins Kostüm des christlichen Glaubens gesteckt, fristeten die heidnischen Götter bis zur anbrechenden Renaissance ein Dasein wie in einem fremden Land. Doch dann erhielten die paganen Idole von den Humanisten ihre wahre Gestalt zurück. Gelehrte diskutierten über die Gemeinsamkeiten zwischen heidnischen Mysterien und christlicher Offenbarung und inspirierten Künstler wie Michelangelo, Raffael, Tizian, Dürer und Cranach. Selbst Reformation und Hexenwahn beendeten die Metamorphosen nicht, im Barock wurde durch sie das höfische Leben als Gesamtkunstwerk inszeniert. Ebenso wenig erlosch ihre Faszination, als mit der französischen Revolution und im einsetzenden industriellen Zeitalter die Mythen und die Religion zerschlagen schienen und bis in die Gegenwart setzen sie im Werk von Böcklin, Kubin, Dalí, Fuchs oder Lüpertz ihren Weg unbeirrt fort.

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