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Will Grohmann. Zweibändige Edition.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2012.

2 Bde. à 22 x 28 cm, insges. 820 Seiten, 300 Farb-, 50 s/w-Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
* aufgehobener gebundener Ladenpreis

Versand-Nr. 576034
Dieses Set besteht aus:
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

»Die Vergangenheit hat nur Sinn für den, der eine wahre Leidenschaft für die Gestaltung der Zukunft hat.« (W.G.). Als »... einer der wenigen deutschen Kunstkenner von internationalem Format...« galt er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Tagesspiegel war er »weniger der Vasari [...] der deutschen Moderne [...] als vielmehr ihr Sherlock Holmes und ihr Columbus...«. Ob Kirchner, Klee, Kandinsky, Feininger, Schmidt-Rottluff, Schlemmer, Baumeister, Moore, Nay, Wols - die Bemühungen von Will Grohmann für die Kunst der Moderne war vom Ersten Weltkrieg bis zu seinem Tod 1968 von zentraler Bedeutung für die internationale Kunstszene. Seine Tätigkeit als Publizist und als Kunstkritiker in den Feuilletons der führenden deutschen Zeitungen sowie seine Rundfunkbeiträge über Künstler und Ausstellungen trugen wesentlich dazu bei, diese Künstler publik zu machen. Grohmann regte zum Schauen an, zum Staunen - und zum Streiten. Kein Wunder, dass die Nazis ihn aller Ämter enthoben, er allerdings holte nach dem Krieg in beeindruckender Intensität nach, was ihm verwehrt gewesen war und machte sich als Vermittler, Sammler, Kurator, Publizist und Hochschullehrer unentbehrlich. Seine Monografien und Aufsätze zu den Künstlern der Moderne sind für Jahrzehnte als Standardwerke in die Kunstliteratur eingegangen. Es präsentieren zwei grundlegende Publikationen jene Werke in Bild und Schrift, die durch seine Förderung publiziert oder an Galerien und Museen vermittelt worden sind. Der Schriftenband umfasst erstmals eine repräsentative Edition seiner heute teils schwer zugänglichen Texte in Monografien, Katalogen, Nachschlagewerken, Zeitschriften und Zeitungen von der Weimarer Zeit bis in die 1950er und 60er-Jahre. Der Katalogband erzählt die Geschichten hinter den Bildern, vermittelt die persönliche Beziehung des Kritikers zu den Künstlern und zeigt bis heute gültige Wirkungsmechanismen der Kunstkritik auf. Beide Bände sind als Sonderedition zum Sonderpreis erhältlich!

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