0 0

Hamlet Syndrom. Schädelstätten.

Hg. Harald Kimpel. Katalog, Marburger Kunstverein 2011.

17 x 17 cm, 96 Seiten, 50 Abb. in Farbe, pb.

Preis inkl. MwSt


Versand-Nr. 534501
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


Einst als letztes menschliches Überbleibsel zum Symbol für Vergänglichkeit stilisiert, ist der Totenkopf heute einer umfassenden kommerziellen Resteverwertung anheimgefallen. Zum Ornament verschlissen, deformiert zum wohlfeilen Dekor für jedermann, abgenutzt bis zur Bedeutungslosigkeit, hat der Schädel sein Erhabenheits- und Provokationspotenzial längst eingebüßt. Aus dem Bürgerschreck-Emblem ist ein Emblem der bürgerlichen Gesellschaft geworden. Doch Vanitas lebt! Das in den Bildwelten der Warenästhetik und Populärkultur zu Tode reproduzierte Zeichen feiert im Rahmen der bildenden Künste immer wieder Auferstehung: Es wimmelt von Schädeln auch in der Gegenwartskunst. Mit zeitgemäßen Varianten des traditionsreichen »Vanitas-Konzeptes« eignen sich »hamlethafte Schädel-Meditationen« zu kulturgeschichtlichen Brückenschlägen wie zur Kommentierung aktueller gesellschaftlicher Probleme. Zwischen Ironie und tieferer Bedeutung regt die uralte, immer wieder neu gesehene Endzeitmetapher zu künstlerischen Reflexionen über die Fragen um Sein oder Nichtsein an.

Kundenservice

Sie erreichen uns 24 Stunden über unser Kontaktformular oder zu den Geschäftszeiten unter
(030) 469 06 20.

Versicherter Versand

Innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post AG

Sicher einkaufen

Dank SSL-Verschlüsselung sind Ihre Daten geschützt und Sie kaufen sicher ein.