0 0

Hodler, Stauffer, Wölfli. Eine Berner Parallelgeschichte.

Von Konrad Tobler. Zürich 2011.

17,5 x 25 cm, 199 Seiten, zahlr. meist farb. Abb., geb.

Preis inkl. MwSt


Lieferbar, nur noch wenig Artikel verfügbar
Versand-Nr. 548510
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


Drei Künstler, auf den ersten Blick so verschieden: Ferdinand Hodler, der Großmeister des Symbolismus, der skandalumwitterte Karl Stauffer-Bern und der Protagonist der Art brut, Adolf Wölfli. Wie kann man sie zusammen sehen? Dieser erstmalige Versuch des Kulturjournalisten ergibt eine spannende Parallelgeschichte. Sie ist biografisch begründet - schon durch die Geburtsjahre 1853, 1857 und 1864, die für den Auf- und Umbruch der Schweiz stehen. Verbindend und erschütternd sind ihre existenziellen Prägungen: Armut, Tod und schließlich der unbedingte Wille zur Kunst. Alle drei zeigen ein ausgeprägtes Bestreben zur Selbstdarstellung und Selbstbefragung, die durch ein Schweben über dem Abgrund gekennzeichnet ist. Künstlerisch ist jedoch vor allem eines zentral: Alle eint der Drang zum Gesamtkunstwerk. Hodlers Parallelismus und das »Aufgehen im All«, Stauffers gigantisches Tempelprojekt in Paestum, Wölflis Groß-Groß-Adolf-Welten - das sind Visionen, die sich in die ästhetischen Strömungen um 1880 einschreiben. Und die wie ein Vorgriff auf die Moderne erscheinen. Der Band ist als Lesebuch angelegt, in dem sich drei Stränge verbinden und in dem Kunstwerke und zeitgenössische Dokumente ihre eigene Sprache und Atmosphäre entfalten. Empfehlenswert! (Scheidegger & Spieß)

Kundenservice

Sie erreichen uns 24 Stunden über unser Kontaktformular oder zu den Geschäftszeiten unter
(030) 469 06 20.

Versicherter Versand

Innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post AG

Sicher einkaufen

Dank SSL-Verschlüsselung sind Ihre Daten geschützt und Sie kaufen sicher ein.