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Franz von Stuck in der satirischen Presse. Kunst und Parodie in der Wilhelminischen Zeit.

Von Julie Kennedy. Katalog, Franz von Stuck Geburtshaus Tettenweis 2010/11.

21 x 30 cm, 100 S., 100 meist farb. Abb., pb.

Preis inkl. MwSt


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Versand-Nr. 828700
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Der Münchner »Malerfürst« Franz von Stuck (1863-1928) ist heutigen Kunstkennern durch zahlreiche Pudlikationen der letzten Jahre auch als hervorragender Zeichner und Karikaturist vertraut. So gut wie nicht beachtet wurde dagegen bislang der weitreichende Einfluss seiner Malerei auf die Karikatur in der Wilhelminischen Zeit. Kaum ein bildender Künstler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zog mit seinen Werken so konsequent die Aufmerksamkeit der Karikaturisten auf sich wie Franz von Stuck. Seine fesselnden Gemälde wirkten wie ein Blickfang auf den Betrachter und Waren aufgrund ihres Wiedererkennungswertes eine beliebte Bildvorlage für Spottzeichnungen, die eine große Themenvielfalt umfassen. Von den späten 1880er Jahren bis zum Ersten Weltkrieg wurden Stucks Werke weit über hundert Mal in den führenden Münchner und Berliner Satirezeitschriften »Jugend«, »Simplicissimus«, »Kladderadatsch«, »Ulk« und »Lustige Blätter« parodiert. Auch andere Druckmedien wie Karikaturenhefte zu den großen Münchner Kunstausstellungen und Postkarten zeugen von der fortwährenden Präsenz Stuckscher Motive im visuellen Gedächtnis seiner Zeitgenossen, vorwiegend in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern. Dies kam dem Künstler und den Verlegern gleichermaßen zugute: Während die Verzerrung Stuckscher Werke zum Amüsement des Publikums die Höhe der Auflagen steigerte, profitierte Stuck von dieser speziellen Form der Werbung und blieb so in populären kulturellen Medien nachhaltig in Erinnerung.

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