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In dieser Kategorie können Sie auf ein umfangreiches und vielgestaltiges Angebot zu Kunst und Künstlern des 19. Jahrhunderts zugreifen.

Geprägt von der Französischen Revolution und der voranschreitenden Industrialisierung formiert sich ein neues Bürgerbewusstsein, das auch in den Künsten dazu führt, dass nicht alleine mehr Kirche und Hof als Auftraggeber für Kunst erscheinen, sondern eine neues (groß-) bürgerliches Lager. Auch wandeln sich die Themen: nicht mehr die symbolreiche Verherrlichung von Personen oder Ereignissen wird bevorzugt dargestellt, sondern der einfache Mensch, Bauer und Arbeiter mit seiner Familie, seine Lebensumstände, seine (einfachen) Vergnügungen. Die Protagonisten der Kunst beginnen zunehmend, sich den Vorgaben einer akademischen Malerei zu widersetzen und wandern mit ihren Staffeleien hinaus ins Grüne oder an den Strand. Romantik und Symbolismus stehen für eine subjektive Einkehr in ihren Extremen. So wenig es aber möglich ist, einen Kurzabriss eines gesamten Jahrhunderts zu beschreiben, das immerhin von Ingres zu Klimt oder von Caspar David Friedrich bis Rodin reicht, ist es sinnvoll, vom Klassizismus bis zur »Belle Epoque« einen verbindenden Bogen schlagen zu wollen. Diversität der Richtungen, der Stile, der Themen und der Rezeption natürlich, sind die ausschlaggebenden Stichworte in dieser Zeit, das Kunstbuch leistet den entscheidenden Beitrag, sich einen geistigen wie optischen Eindruck von den in Konkurrenz stehenden Bewegungen zu verschaffen.

Hierzu leisten wir einen Beitrag: Monografien, Sammelbände, Ausstellungskataloge und vieles mehr ist hier zu finden. Auch gibt es noch viel Unbekanntes zu entdecken, denn wir bemühen uns permanent um frische, ungewöhnliche oder vergriffen geglaubte Publikationen zum Thema der

Kunst 19. Jahrhundert.