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Beate Hornig. Hinterglasmalerei | Reverse Glass Painting.

Hg. Beate und Uwe Hornig. Dresden 2024.

24 x 28 cm, 144 S., 105 farb. Abb., geb.

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Pink und Türkis, leuchtendes Azurblau, Silbergrau, Rosa in Schattierungen, aber auch Feuerrot, Olivgrün, Schwarz, Lila - Beate Hornigs Farbpalette ist weit aufgefächert, aber unverwechselbar. Doch so zauberhaft und farbenfroh manche Szene daherkommt, so erweist sie sich beim Blick aus der Nähe mitunter als unheimlich, grausam, sarkastisch. In ihren figurativen Hinterglasbildern werden nicht nur Märchen und Fabeln erzählt, sondern auch Moritaten und Tragödien. Hornig (geb. 1958 in Zittau) hat ihre Ursprünge als Bühnen- und Theatermalerin und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre ist die Hinterglasmalerei Bestandteil ihres Werkes. Sie lotet deren künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten aus, ob motivisch, farblich oder technisch, und scheut nicht vor Grenzüberschreitungen, wenn es um das Spiel mit anderen Materialien wie Stoffen oder Papieren geht. Ihr Theaterhintergrund wird in der Inszenierung, Szenografie, Requisite und Kostüm deutlich. Die Bildräume sind gestaffelt, und viele Bilder weisen Vorhänge und Gardinen auf. Sie spielt mit uns als Voyeure und appelliert an unsere Neugier, in diesen Bühnenräumen Unerhörtes zu entdecken. (Text dt., engl.)