0 0

Lichtenstein.

Von Janis Mink. Köln 2011.

24 x 30 cm, 96 Seiten, 100. Abb. in Farbe, geb.

Preis inkl. MwSt
** Ausstattung einfacher als verglichene Originalausgabe


Lieferbar
Versand-Nr. 541613
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


In den späten 1950er und in den 1960er-Jahren entwickelte sich Roy Lichtenstein (1923-1997) zu einem der bedeutendsten Vertreter der Pop Art, jener Bewegung, die Produkte des Massenkonsums und der Unterhaltungsindustrie in Motive der Kunst verwandelte. Diese Apotheose banaler Alltagsobjekte war zugleich auch als Kritik an einer traditionellen, elitären Kunstauffassung gedacht. Als einer der ganz wenigen Künstler versuchte Lichtenstein zu ergründen, was ein Bild zu einem Kunstwerk macht. Ganz im Sinne der Klassischen Moderne kam er zu der Auffassung, dass nicht der »Rang« des Motivs dem Bild einen künstlerischen Charakter verleiht, sondern dessen formale Behandlung durch den Künstler. Doch erschien ihm diese Thematik letztendlich zu umfassend, als dass er seine Untersuchungen ernsthaft weiterverfolgen wollte. Lichtensteins in den 1960er-Jahren entwickelte Rastertechnik, die auf die Massenproduktion von graphischer Kunst verwies, ermöglichte es dem Maler, seinem eigenen künstlerischen Skeptizismus Ausdruck zu geben. In den 1960er- und 1970er-Jahren erweiterte Lichtenstein sein formales Repertoire um Techniken, die über einen Prozess der Abstraktion Distanz schafften und eine gewisse Ironie erkennbar werden ließen. Dies gilt besonders auch für seine häufige Verwendung von Zitaten aus der Kunstgeschichte. (Taschen)

Kundenservice

Sie erreichen uns 24 Stunden über unser Kontaktformular oder zu den Geschäftszeiten unter
(030) 469 06 20.

Versicherter Versand

Innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post AG

Sicher einkaufen

Dank SSL-Verschlüsselung sind Ihre Daten geschützt und Sie kaufen sicher ein.