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MARIA in der modernen Kunst.

Von Dr. Kurt-Peter Gertz. Mönchengladbach 2023.

22 x 22 cm, 216 S., 40 Abb., geb.

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Mit dieser Veröffentlichung »MARIA in der modernen Kunst« soll die Mutter des Jesus von Nazareth in der Kunst der letzten gut 100 Jahre vorgestellt werden. 30 Kunstwerke werden gezeigt und analysiert, bei denen Maria als Einzelperson oder als Mutter mit ihrem Sohn (als Kleinkind oder als Toter) dargestellt ist. Außerdem werden zwei Glasfenster vorgestellt (Teuwen und Mack), die die nicht-biblische Vorstellung der »Himmelfahrt Mariens« aufgreifen, und zwei Glasfenster (Manessier und Spierling), die ein Bibelwort Mariens bzw. eine marianische Litanei künstlerisch umsetzen. Nicht aufgenommen wurden Darstellungen, die Maria im Zusammenhang mit biblischen Heilsereignissen (Weihnachten oder Pfingsten) zeigen. Die Auswahl der 30 Kunstwerke ist natürlich wiederum recht subjektiv, zeigt aber eine gewisse Vielfalt: Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt, Arbeiten innerhalb und außerhalb von Kirchenräumen, Werke mit unterschiedlichen Materialien (Plastik, Gemälde, Grafik, Holzschnitt, Sekko-Malerei, Hinterglasmalerei, Glasmosaik, Glasfenster, Stoff...) und vor allem Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Aussageabsichten und Intentionen. Generell zu den Marienbildern moderner Künstler kann man feststellen: »Die Gegenwart findet neue Ansätze zu gültigen Aussagen aus einem starken persönlichen Erlebnis des Künstlers unter Eliminierung eines seit dem Klassizismus vorherrschenden Theoretizismus und gewinnt ein Marienbild von neuer, aktueller Unmittelbarkeit ... Das Anonyme und Unverbindliche solcher Marienbilder liegt im überdeutlichen Subjektivismus und im Versuch, Profanes mit Heiligem zu verbinden ... Schrift und approbierte Theologie sind die ausschließlichen Quellen des heutigen Marienbildes. Das reine Mutter-Kind-Verhältnis der Gottesmutterschaft Mariens hat sich zum Bild einer irdischen Mutter mit göttlichem Kind geläutert, ihr Mittleramt ist das gegenwärtige Hauptthema.«