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Surrealismus. Le Grand Jeu.

Hg. Juri Steiner u.a. Katalog, Platforme 10, Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne 2024.

20 x 25 cm, 160 S., 120 farb. Abb., pb.

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Versand-Nr. 1509489
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


2024 jährt sich das Erscheinen von André Bretons Manifeste du Surréalisme und damit die Geburtsstunde der surrealistischen Bewegung zum 100. Mal. Aus diesem Anlass erscheint dieser Band, der sich eng an die Zeitschrift »Le Grand Jeu« anlehnt, die von 1928 bis 1930 erschienen ist. Das Buch verbindet historischen Rückblick, Interpretation und die Perspektive zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit surrealistischen Themen und Formen auseinandersetzen. Ein besonderes Augenmerk ist Spielen gewidmet, auf die sich die Surrealisten bezogen: dem Schachspiel und dem Tarot rund um das »Jeu de Marseille«, ein Tarot- Kartenset, das die vor den deutschen Besatzern nach Südfrankreich geflüchteten Surrealisten entwickelten. So werden Themen wie Identität, Metamorphosen, Esoterik, Kabbala und Magie behandelt, aber auch Spekulation, Abstraktion und Automatismus. Im Speziellen werden weibliche Vertreterinnen der Bewegung in den Fokus gerückt, unter anderem Claude Cahun, Leonora Carrington, Suzanne Duchamp, Leonor Fini, Dorothea Tanning, Meret Oppenheim oder Gladys Hynes. Ein Teil des Buchs ist als Hommage an die nie publizierte, aber als Maquette erhaltene vierte Ausgabe der Zeitschrift »Le Grand Jeu« gestaltet.