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Zwischen Intuition und Gewissheit. Will Grohmann und die Rezeption der Moderne in Deutschland und Europa 1918-1968.

Hg. Konstanze Rudert, Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2013.

22 x 28 cm, 256 Seiten, 111 teils farb. Abb., geb.

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Der Kunstkritiker Will Grohmann (1887-1968) hat das Verständnis von klassischer Moderne und Avantgarde sowie die internationale Wahrnehmung der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Über fünf Jahrzehnte war er eine Schlüsselfigur der europäischen Kunstszene. Anlässlich seines 125. Geburtstages widmeten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihm 2012/13 eine umfangreiche Ausstellung, die eindrucksvoll das folgenreiche Wirken Grohmanns im Spannungsfeld zwischen Künstlern und Galeristen, Kunstwissenschaften und Museen, Medien und Publikum vor Augen führte. Der vorliegende Sammelband vereint wissenschaftliche Beiträge zahlreicher ausgewiesener Autoren, die sich - angeregt nicht zuletzt durch die genannte Dresdner Ausstellung - aus ihren jeweiligen Forschungskontexten heraus differenziert und kritisch mit Grohmanns mannigfaltigem Wirken auseinandersetzen. Die Textauswahl umfasst Beiträge sowohl aus einem Kolloquium, das während der Ausstellung stattfand, als auch aus deren Begleitprogramm. Damit wird der einflussreiche Kunstkritiker erstmals in einen breiteren rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt.

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